Aktuelles

4:2 Derbysieg gegen Löbtauer Kickers

26.11.2017

In absoluter Bestbesetzung und 19 einsatzfähigen Spielern konnten unsere Altherren im Derby gegen die Löbtauer Kickers antreten. Der „Gast“ brachte hingegen lediglich 11 Spieler auf den Spielberichtsbogen, anscheinend wird das Thema „Derby“ von jeder Seite unterschiedlich betrachtet 😉 Beide Mannschaften konnten das letzte Spiel erfolgreich absolvieren, die Kickers gewannen zudem etwas überraschend beim BSV Lockwitzgrund mit 2:1, wo unsere Mannschaft eine bittere 9:0 Klatsche hinnehmen musste. Demnach wurde den „Gästen“ im Vorfeld der Partie eine leichte Favoritenrolle zugesprochen.

Die Kickers spielten in den ersten Minuten euphorisch nach vorn. Immer wieder versuchten sie in der Spitze ihren Top-Torjäger Heiko Sattler, der diese Saison bereits 8 Mal einnetzen durfte, in Szene zu setzen. In der 2. Spielminute musste unser Torwart auch bereits das erste Mal hinter sich greifen. Über die rechte Hafener-Abwehrseite wurde Heiko Sattler herrlich freigespielt, weder Rechtsverteidiger Rene Lange noch Kapitän Jens Kost konnten den Torschützen am Abschluss hindern, der humorlos vollstreckte. In der Folge kam unser Team schwer ins Spiel, die Kickers versuchten immer wieder überfallartig ihre beiden Stürmer ins Spiel zu bringen. Mit dem ersten richtigen Hafen-Angriff fiel der überraschende Ausgleich durch Daniel Purucker. Nach einem weiten Abschlag vom eigenen Tor verarbeitete Mike Prochnow das Spielgerät ideal und schickte Stefan Munder in den Sprint. Sein gekonntes Zuspiel verwertete unser Angreifer zum 1:1 in der 14. Minute. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams mit einigen Torchancen. In der 23. Minute vollendete Stefan Munder nach einem Zuspiel von Maik Koch zum Führungstreffer. Und 11 Minuten später konnte Stefan Munder sogar die Führung ausbauen – aus dem Gewühl heraus versenkte er den Ball zum 3:1. Kurz vor der Pause gab es eine Ecke für Hafen – Jörg Arnold flog der Ball direkt vor der Füße, der aus 5 Metern keine Mühe hatte die Murmel im Tor der Kickers unterzubringen. Mit dieser verdienten Führung ging es anschließend in die Pause.

Die Kabinenansprache von Coach Mirco Dera fiel kurz und knackig aus: auf den Lorbeeren der ersten Hälfte nicht ausruhen, weiter mutig nach vorn spielen und versuchen einen frühen Anschlusstreffer zu vermeiden. Leider ging das Konzept nicht auf. Ab der 46. Spielminute spielten fast nur noch die „Gäste“ nach vorn. Nach einer Ecke der Kickers wurde der Ball durch Jens Blazek und Stefan Trache nur unzureichend geklärt, Baris Engin schnappte sich das Spielgerät und sorgte in der 51. Minute aus Nahdistanz für den Anschlusstreffer. Darauf drückten die Kickers auf das 4:3, jedoch stellte sich die Hafen-Abwehr mutig gegen die Angriffe der Kickers und hatten mit ihrem Keeper auch einen sicheren Rückhalt, der mehrere Schussversuche parieren konnte. In der zweiten Hälfte hatte unser Team lediglich 2 Abschlussversuche – den einen setzte Daniel Purucker an den Pfosten und den zweiten legte selbiger Spieler über die Latte. Am Ende konnten die Hafener die Zwei-Tore-Führung über die Zeit retten und einen 4:2 Heimsieg verbuchen. Auf der anschließenden Weihnachtsfeier wurde der Sieg dann auch ausgiebig begossen 😉

Fazit:

Es bleibt dabei, der FV Hafen kann gegen jedes Team gewinnen, wenn sie als Einheit auftreten. Spielerisch gab es im Vergleich zur Vorsaison einen extremen Qualitätssprung, der sicherlich auch mit zahlreichen Neuzugängen in Verbindung steht. Zu dem konnte die Mannschaft fast zu allen Spielen mit dem vollständigen Kader antreten, was auch Coach Mirco Dera genügend Variationsmöglichkeiten bietet. Am kommenden Wochenende kommt die Vorrunde zum Abschluss, Gegner wird der Tabellenletzte SV Dresden-Neustadt sein. Mit einem weiteren Sieg hätten unsere Jungs dann 17 Punkte eingefahren, soviel wie noch nie seit dem Aufstieg 2015 in die 2. Stadtklasse.

Abwärtstrend gestoppt: wichtiger Heimsieg vor dem Derby

20.11.2017

Mit dem 3:2 Heimsieg gegen Wacker 90 Leuben fuhren die Alten Herren am Samstagmittag immens wichtige Punkte ein. Mit insgesamt sieben Änderungen in der Startelf sollte das Team für eine stabilere Abwehr sowie eine belebtere Offensive sorgen (im Vergleich zum Spiel gegen Lockwitzgrund).

Die ersten Minuten gestalteten sich offen. Sowohl der Gastgeber als auch die Gäste kamen zu vereinzelten Chancen. Zwei steil in die Spitze vorgetragenen Angriffe konnten durch unsere Stürmer leider nicht verwandelt werden. So machte sich eine leichte Unruhe nach etwa 15 Minuten breit. Erste Lücken im Deckungszentrum ließen alte Schwächen erahnen. Doch die Abwehr stemmte sich tapfer gegen den drohenden Rückstand.

Unsere Altherren profitierten dann etwas überraschend in der 30. Spielminute von einer großen Abwehrlücke im Deckungszentrum der Gegner. So war es Stefan Munder, der durch diese Lücke spazierte und gekonnt über den herauseilenden Schlussmann der Gäste lupfte. Nur zwei Minuten später setzte sich unsere Mannschaft abermals durch das Zentrum durch. Jörg Arnold trug den Ball durch die Mitte und hämmerte das Ding zum 2:0 in die Maschen. Auch hier verteidigte die Abwehr von Wacker 90 Leuben zu zaghaft. Mit diesem Selbstbewusstsein spielte der FV Hafen nun befreiter auf und kam durchaus zu weiteren Gelegenheiten. Nach einem schnellen Steilpass fand sich der wieder genesene Lars Ruider allein vor dem Torwart wieder. Er zielte von links in den Strafraum laufend aufs lange Eck. Der Ball flog jedoch über den gegnerischen Kasten und unser Angreifer blieb verletzt liegen.

Nach 36. Minuten musste unser Team also bereits wechseln. Stefan Trache rückte für Lars Ruider in die Spitze, während Thomas Kirsch und Stefan Schröder die rechte Außenbahn dicht machten. Nach dem Wechsel kamen die Gäste besser ins Spiel. Durch gekonnte Positionswechsel wirbelten die Gäste die Zuordnung in der Abwehr durcheinander. Über die linke Seite wurde der Ball nicht konsequent geklärt. Den in die Mitte geflankten Ball konnte Maik Koch nicht energisch genug herausköpfen und fälschte den folgenden Nachschuss des Gegners in der 39. Minute unglücklich in die eigenen Maschen ab. Die Mannschaft ließ sich vom Anschlusstreffer allerdings nicht beirren und verteidigte bis zur Pause konsequenter. So ging es mit einer Führung im Rücken in die warme Kabine.

Die teils großen Lücken in der Abwehr von Wacker sollten auch in der zweiten Halbzeit durch schnell Steilpässe in die Spitze genutzt werden. Gleichzeitig musste im Zentrum unbedingt enger an den gegnerischen Angreifern gestanden und sich in der Abwehr zielgerichteter abgesprochen werden. Sobald unsere Altherren in Ballbesitz kamen, gelangten die Bälle über Jörg Arnold oder Jens Blazek in die Spitze. Ein über halblinks vorgetragener Angriff brachte in der 58. Minute Daniel Purucker ins Spiel, der sehenswert mit einem satten Rechtsschuss aus der Drehung den Ball von der Strafraumgrenze zum 3:1 ins rechte obere Dreiangel hämmerte. Während dieser Zeit versuchte Wacker das Spiel unter Kontrolle zu bringen, während der FV Hafen eine Unachtsamkeit mit diesem Traumtor bestrafte.

In der Folge kam Daniel Purucker zu weiteren hochkarätigen Möglichkeiten. Insgesamt zwei Mal tauchte er allein vor dem Torhüter auf. Leider verpasste er es, seiner Abwehr einen entspannteren Nachmittag zu bescheren. Wacker warf danach nochmal alles nach vorne. Unsere Abwehr versuchte wirklich alles, um die drei Punkte nicht mehr zu gefährden. In der 75. flammte für Wacker mit dem 3:2 Anschlusstreffer durch Rico Boden jedoch nochmal Hoffnung auf. Wieder herrschte in der Mitte Unordnung und der FV Hafen konnte den Ball nicht konsequent aus der Gefahrenzone befördern. Egal, ob eine Unsicherheit beim Torwart oder ein durch den Strafraum kullernder Ball, der glücklicherweise von Stefan Schröder geklärt werden konnte, es hätte durchaus auch Unentschieden ausgehen können. Der erlösende Schlusspfiff brachte dann aber große Erleichterung und vor allen 3 Punkte.

Fazit:

Durch den Sieg der Löbtauer Kickers bei Lockwitzgrund sind diese drei Punkte gegen Wacker 90 Leuben überlebenswichtig. Mit 11 Punkten haben unsere Altmatrosen nun bereits einen Punkt mehr als in der gesamten Hinrunde der Vorsaison. Klar ist aber auch: Mit den Löbtauer Kickers wartet am kommende Samstag ein harter Gegner im Lokalderby. Die Devise muss lauten: Konsequenteres Verteidigen und ein konzentrierterer Abschluss, dann sollten auch in diesem Spiel drei Punkte möglich sein. Schließlich möchten die Jungs auf der darauffolgenden Weihnachtsfeier kein Frustbier trinken müssen.

Debakel gegen den BSV Lockwitzgrund

12.11.2017

Die Vorzeichen für die Partie waren äußerst schlecht. Neben dem Ausfall der kompletten Offensivabteilung hatte die Mannschaft von Trainer Mirco Dera zusätzlich mit dem „Fluch“ zu kämpfen bisher immer gegen den BSV den Kürzeren gezogen zu haben – zumindest auswärts. Die Jungs haben immense Probleme mit dem kleinen Platz und der robusten Spielweise (alle Bälle hoch in den Strafraum) der Gastgeber.

Nach 4 Spielminuten klingelte es zum ersten Mal im Tor von Hafenkeeper Oliver Wollmann. Ein Einwurf von rechts wurde immer länger und landete auf dem Kopf von Christoph Tkotz, der aus 7 Metern unbedrängt einnetzen konnte. In der Folge kam der FV Hafen weiterhin nicht in die Partie. Alle Offensivbemühungen wurden vom Gegner resolut unterbunden, es ging nur in eine Richtung – auf das Hafener Tor. Nachdem unser Torwart zwei weitere Einschläge vereiteln konnte, war er in der 13. Minute gegen den Schuss von Stefan Dörner machtlos. Eine Ecke wurde direkt in die Mitte vor die Füße des gegnerischen Spielers geklärt, der trocken ins linke Eck abzog. Keine 10 Minuten später gab es erneut Ecke für das Heimteam. Erneut verlor ein Hafen-Spieler das direkte Kopfballduell und Steffen Klose nickte den Ball aus Nahdistanz ein. Anschließend fanden unsere Jungs besser ins Spiel, jedoch ohne groß Torgefahr zu erzeugen. Daher ging es mit 3:0 in die Pause.

In der zweiten Hälfte kam die Mannschaft offensiv zu mehreren guten Aktionen. Leider war das Team bei den zahlreichen Gegenangriffen unsortiert und wurde ständig überlaufen, so dass der Gegner mit 4-5 Spielern auf unsere Abwehr zulief. In der 50. Minute erzielte Paul Huffziger das vorentscheidende 4:0. Der BSV kombiniert sich über die rechte Seite gut durch, die präzise Flanke verwertete der Lockwitzgrunder aus 7 Metern per Direktabnahme. Das schönste Tor des Tages erzielte Christoph Tkotz in der 67. Minute, als er den Ball vom 16er aus direkt in den Giebel beförderte. Danach brach der FV Hafen vollständig ein. Damit das Team nicht weiter demotiviert wird, ersparen wir die weitere Torfolge zu dokumentieren. Am Ende stand eine 9:0 Klatsche auf dem Papier. Eine deftige Abreibung nach dem guten Saisonauftakt. Jetzt ist Coach Miro Dera gefordert aus den letzten beiden Niederlagen (1:2 gegen Motor Sörnewitz) die richtigen Schlüsse zu ziehen. Die Mannschaft muss unbedingt wieder als Einheit auftreten, das Kopfballspiel und die Zweikampfhärte verbessern und sich wieder auf die eigenen Stärken im Spielaufbau besinnen.

Fazit:

Schaffen die Jungs den Turnaround, können die Alten Herren in dieser Saison jedes Team schlagen. Mit 50 Prozent oder weniger Einsatz können sie aber auch gegen jeden Gegner verlieren. Die letzten beiden Spiele sind dafür das beste Beispiel. Am kommenden Wochenende geht es gegen den Tabellennachbarn Wacker Leuben, die ebenfalls mit 8 Punkten auf Platz 8 und damit nur wegen der besseren Tordifferenz vor den Hafenern liegen.

Heimniederlage gegen Aufsteiger aus Sörnewitz

07.11.2017

Nach den vorhergehenden Spielen gegen Löbtau, Pesterwitz oder Trachenberge sollte im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten SV Motor Sörnewitz die Serie ohne Niederlage mit einem Sieg gekrönt werden. Ohne Michael Tesch, Lars Ruider und Jörg Arnold trat der FV Hafen zum Heimspiel an. Stattdessen erhielt das Team von Mirco Dera Unterstützung von Marcus Zschätzsch und Hafen-Routinier Jens Blazek. Die Zeichen standen also gar nicht so schlecht. Doch leider erlebten die Alten Herren einen ähnlichen Spielverlauf wie Pesterwitz vor wenigen Wochen auf der noch immer nicht im Bau befindlichen Sportanlage der Saalhausener Straße.

Während unsere Elf bemüht war, Kontrolle ins Spiel zu bekommen und den Gegner unter Druck zu setzen, herrschte im Mittelfeld- und Deckungszentrum in der Rückwärtsbewegung ein heilloses Durcheinander. So konnte Sörnewitz bereits nach 9 Minuten durch einen schnell vorgetragenen Gegenzug zum 1:0 durch Daniel Seidler einnetzen. Die Altherren schalteten einfach zu spät um und der Gegner hatte keine Mühe, den Angriff zu Ende zu spielen. In der Folge drückte unser Team aufs Gaspedal. Immer wieder wurden Marcus Zschätzsch, Daniel Purucker oder Stefan Munder in Szene gesetzt, leider ohne zählbaren Erfolg. Hinzu kamen noch jede Menge Standardsituationen in Form von Freistößen oder Eckbällen. Besonders bei den zahlreichen Ecken ließen die groß gewachsenen Sörnewitzer Abwehrrecken durch konsequentes Verteidigen keinerlei Gefahr aufkommen.

Immer wieder versuchte der Gegner dabei, Nadelstiche in Form von Kontern zu setzen. In der 37. Minute war es erneut Daniel Seidler, der ohne Mühe und Druck auf den Ball aus 18 Metern zum 2:0 einnetzte. Trotz klarer Feldvorteile fanden unsere Altherren bis zur 40. Minute kein spielerisches Mittel zum Torerfolg. Dann fasste sich Marcus Zschätzsch ein Herz und schloss ein wunderbares Dribbling durch die Sörnewitzer Defensive erfolgreich ab. Zur Pause stand es also 1:2 für den SV Motor Sörnewitz, ein Ergebnis, das man auf jeden Fall vermeiden wollte.

In der Halbzeitansprache schwor der Trainer unsere Altherren nochmals ein. Man war die spielerisch klar bessere Mannschaft, musste hinten nur konsequenter am Mann arbeiten und vorne die Tore machen. Leider passierte in Halbzeit zwei in Sachen Tore gar nix mehr. Während der FV Hafen den Ball laufen ließ und auf Lücken in der Abwehr der Gäste hoffte, schaffte es Sörnewitz mit einer herausragend disziplinierten Abwehrleistung die Null in den zweiten 45 Minuten zu halten. Etwas ratlos stand das Team unserer Altherren nach dem Spiel ohne Punkte da. So muss sich Pesterwitz vor ein paar Wochen ebenfalls gefühlt haben.

Fazit:

Unser Team spielte sich trotz klarer Feldüberlegenheit keine hundertprozentigen Torchancen heraus. Die Abwehr von Sörnewitz hielt stand und klärte alles, was auch nur in Richtung Tor ging. Wie ein Tabellenvorletzter traten die Gäste keinesfalls auf. Unsere Jungs müssen sich aufrappeln. Man darf das Ergebnis nicht zu hoch hängen. Allerdings müssen die Fehler im Deckungsverhalten abgestellt und eine Stabilität in der Abwehr wiederhergestellt werden. In den kommenden Wochen geht es gegen Mitkonkurrenten gegen den Abstieg. Und da müssen Punkte her.