Unsere Erste

15.04.2019

Dank einer Leistungssteigerung und überragenden „Nummer 1“ zwischen den Pfosten - zwei Tore Rückstand nach der Pause gedreht

Bereits am Samstag holte die 1.Männermannschaft des FV Hafen einen ganz wichtigen Auswärtsdreier im Kampf um den Klassenerhalt. Beim Tabellenvierten, der SG Bühlau 09 drehten die Matrosen nach einem 0:2 Rückstand zur Pause das Spiel auf 3:2! Dabei avancierte die „Nummer 1“ Carl-Leonhard Seyb im Kasten der Hafen-Boys zum Matchwinner.

Im Hinspiel verlor unser Team noch ganz deutlich auf eigenem Geläuf mit 2:7.

Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und setzten Hafen von Beginn an unter Druck. Nach einem Lattentreffer und der ersten starken Parade von Keeper Carl-Leonhard Seyb gingen das Heimteam auch verdient in der 10. Spielminute durch Elias Schwarz in Führung. Der Torschütze schweißte sehenswert das Leder von rechts unhaltbar unter die Latte ins lange Eck.

Auch nach der frühen Führung versuchte Bühlau es weiter mit schnellen Bällen nach vorne und Schüssen aus allen Lagen und brachte so die Defensive von Hafen das eine oder andere Mal in Verlegenheit. Als der FV Hafen sich gerade anschickte das Spiel immer besser in den Griff zu bekommen und eigene Offensivaktionen mit Torchancen zu kreieren, schlug die SG wieder zu. Wieder war es Elias Schwarz, der nach einem (unberechtigten) Freistoß von halbrechts mit dem Kopf zur Stelle war und das nicht unverdiente 0:2 markierte (27.). Zwischendurch rettete erneut die Latte und der glänzend aufgelegte Schlussmann für die Männer aus dem Dresdner Westen. Die Matrosen ihrerseits hatten mit Ralf Mulansky ihre beste Chance in Halbzeit 1. Aber er verzog knapp mit dem Außenrist übers Tor. Es war dann an der Defensive und vor allem Carl-Leonhard Seyb, den zwei Tore Rückstand in die Halbzeitpause zu retten.

Die Matrosen kamen personell und taktisch verändert aus der Pause und schienen sich etwas vorgenommen zu haben. Denn jetzt wirkte man entschlossener, war zielstrebiger und drückte aufs Tempo. Und wie schon eine Woche zuvor gegen den Post SV 2 gelang es innerhalb von nur 10 Minuten 3 Treffer zu erzielen.

Nach einer Ecke stieg Stefan Grohme am höchsten und verkürzte auf 1:2 (50.). Nur 4 Minuten später stibitzte Philip Krüger einem Verteidiger den Ball am Strafraum vom Fuß und schob überlegt am Torwart ins lange Ecke zum 2:2 ein (54.). Und schlussendlich konnte Christian Schroetel mit seinem achten Saisontreffer den FV Hafen in Minute 60 mit 3:2 auf die Siegerstraße schießen. Die Gäste nutzten die Fehler von Bühlau in diesen 10 Minuten eiskalt und glänzten obendrein mit einer 100prozentigen Chancenverwertung.

Nach dem sich die Matrosen als Einheit so mächtig in die Riemen gehauen hatten und das Spiel zu ihren Gunsten gedreht hatten, war es dann wieder an Bühlau mehr für das Spiel zu tun. Und sie bauten wie zu Beginn der Partie enormen Druck auf. Aber mit dem stark aufgelegten Torwart im Rücken standen die Jungs nun in der Defensive viel stabiler als noch in Durchgang 1 und machte es so dem Gastgeber schwer zu Chancen zu kommen. Und wenn doch mal ein Ball in die Nähe des Tores durch kam war dieser eine sichere Beute von unserem Hexer im Tor. In zwei Strafraumszenen forderten die Männer vom “Blauen Hirsch“ vehement Elfmeter. Aber zum Glück blieb der Pfiff des guten Schiedsrichters aus!

Die Hafen-Boys setzten immer wieder Nadelstiche und hatten gute Kontergelegenheiten. Die Beste vergab Philip Krüger in der 88. Minute, als er allein vor dem Torwart auftauchte, aber sein Heber leider misslang. So mussten sich alle Matrosen bis zur 93. Minute gedulden, eher der so wichtige Auswärtsdreier eingefahren war. Auf Grund einer starken 2. Halbzeit, mit viel Einsatz und Willen die man als Einheit an den Tag legte, war dieser Sieg zwar am Ende glücklich, aber eben auch nicht unverdient.

Wie wichtig der Dreier war zeigt ein Blick auf die Tabelle. Durch die Siege der Löbtauer Kickers und Turbine 2 im Tabellenkeller, bleibt es bei einem schmalen Polster von 6 bzw. 9 Punkten zu den Abstiegsrängen. Weiter geht es um Punkte am Ostermontag um 15:00 Uhr im Nachholespiel beim Tabellenzweiten, der SG Motor Dresden-Trachenberge.

Unsere Erste

08.04.2019

Im 3. Abstiegsduell innerhalb von nur 5 Wochen konnte die 1. Männermannschaft des FV Hafen den 3. Sieg an Land bringen. Der verdiente Lohn dafür ist der momentan 4. Platz in der Rückrundentabelle mit 3 Siegen, 1 Remis und 1 Niederlage. Im Gesamttableau steht das Team nun auf dem 10. Tabellenplatz mit 5 Punkten und dem deutlich besseren Torverhältnis (plus 20) vor einem Abstiegsplatz.

Das Spiel nahm von der ersten bis zur letzten Minute volle Fahrt auf und die Zuschauer sollten ihr Kommen nicht bereuen. Beide Mannschaften wollten unbedingt den wichtigen Dreier im Kampf um den Klassenerhalt gegen einen direkten Konkurrenten einfahren. So entwickelte sich ein temporeiches und rassiges, aber jederzeit faires Spiel. Die Gäste versuchten es mit langen, schnellen Pässen in die Spitze. Die Matrosen hingegen versuchten ihrerseits mit spielerischem Mitteln und Kurzpassspiel zum Erfolg zu kommen. Die ersten beiden Tore resultierten aber aus Standardsituationen.

Nach einer Ecke schob Matrose Christian Schroetel aus Nahdistanz zum 1:0 ein (17.). Aber die Antwort der Post ließ nicht lange auf sich warten. Nur 6 Minuten später bekam der FV Hafen einen langen Einwurf im Strafraum nicht geklärt und Isman Sadiki ließ sich nicht zweimal bitten und markierte das 1:1 (23.). Danach blieb die Post weiter am Drücker und hatte gute Einschussmöglichkeiten. Aber die Querlatte bewahrte zum Glück den FV Hafen gleich zweimal vor einem Rückstand. So lag es dann in der 33. Spielminute wieder am Gastgeber in Führung zu gehen. Die Defensive der Gäste bekam einen hohen Ball nicht geklärt und Domenic Hoppe war mit dem Kopf zur Stelle. Aber auch die 2:1 Führung hatte nicht lange bestand. Dieses Mal brauchte der Post SV nur 3 Minuten, um nach einer kurz ausgeführten Eckvariante auszugleichen (36.). So ging es nach den ersten 45 Minuten, in denen die Post ein deutliches Chancenplus hatte, mit einem 2:2 Unentschieden in die Kabine.

Der zweite Durchgang gehörte aber im Grunde nur noch dem „Schnellboot“ von Hafen. Innerhalb von nur 10 Minuten knackten die Jungs die Defensive der Post gleich 3 Mal und legte so den Grundstein für den Heimerfolg. Philip Krüger wurde im Strafraum sehenswert frei kombiniert, dort vernaschte er noch seinen Gegenspieler und zog zum 3:2 platziert in die linke Ecke ab (53.). Zwei Minuten später konnte Christian Schroetel seinen Turbo zünden, nachdem er von Post einen Rückpass vor die Füße gespielt bekam. Mit seinem zweiten Treffer in diesem Spiel erhöhte er dadurch auf 4:2 (55.). Schlussendlich stellte Vladislav Cotogoi in Minute 63, nach einem wiederum sehenswerten Angriff, auf 5:2 was gleichzeitig der Endstand war. Die Hafen-Boys hatten dann die eine oder andere Gelegenheit um das Ergebnis noch höher gestalten zu können.

In einem offensiv geführten Spiel gewannen die Matrosen des FV Hafen auf Grund der fantastischen zweiten Halbzeit völlig verdient mit 5:2. Wackelte der Defensivverbund in Halbzeit 1 noch das eine oder andere Mal bedenklich, ließen die Jungs in den zweiten 45 Minuten im Grunde gar nichts mehr zu. Offensiv konnte das Team über 90 Minuten spielerische Akzente setzen und stellenweise mit tollem Kombinationsfußball aufwarten. Dazu eine gute Chancenverwertung und die Tore zum richtigen Zeitpunkt. Das waren heute die Erfolgsgaranten im 6-Punkte-Spiel.

Bereits am kommenden Samstag um 15:00 Uhr steht das Auswärtsspiel bei der SG Bühlau 09 an. Dort wartet der Tabellenvierte auf die 1. Männer des FV Hafen. Für Bühlau geht es dabei um die letzte kleine Chance im Kampf um den Aufstieg.

Unsere SpG VfB 90/Hafen 2

08.04.2019

In 5 Minuten zur Niederlage!

In einer erneuten fußballerisch schwachen Partie unterlag die Spielgemeinschaft VfB 90 / FV Hafen Dresden 2 am Ende einer clever agierenden Mannschaft der TU Dresden 2 und steckt weiter tief im Abstiegsstrudel.

Erneut hieß es am Wochenende "ein 6 Punktespiel" für die Mannen von Tony Wartig. Die punktgleiche Truppe von TU, welche Dank des besseren Torverhältnisses vor der SpG stand, gastierte an der Saalhausener Straße.

Von Beginn an wollte unsere Mannschaft an die gute Defensivarbeit von letzter Woche anknüpfen und mit einem schnellem Umschaltspiel Akzente nach vorn setzen. Die SpG stand wiederum sehr souverän in der Anfangsphase gegen den Ball, so dass bis dato der Gegner ihre Angriffe abbrechen musste, weil deren schnellen Offensivkräfte konsequent zugestellt wurden. Mit der Sicherheit hinten begann auch die SpG gleich bei Ballgewinn ihren Weg nach vorn zu suchen, aber leider konnte der Gegner nicht überrascht und auch nicht zu Fehlern gezwungen werden, um klare Chancen zu kreieren. Trotz allem hatte die SpG eine kurze Drangphase mit drei Eckbällen in Folge.

Der Eckball Nr. 2 verzeichnete gleichzeitig auch die dickste Chance der SpG, als Stefan Grohme höher sprang als alle anderen und knapp über die Latte köpfte. Diese Aktion sollte eigentlich Mut machen, um weiter dran zu bleiben. Kaum war aber diese Aktion beendet, baute die TU wieder ihr Spiel auf und probierte sich durch die Reihen der SpG zu kombinieren. Diese störte gut und waren eng am Gegner, doch nach einem „Getocher“ im Mittelfeld sprang der Ball zu Rudi Seidel, welcher einfach mal aus 30 Metern den Abschluss suchte. Ronny Noack auf Seiten der SpG konnte den Abschluss nicht verhindern und so flog der Ball im hohen Bogen Richtung Tor. Leider war unser Keeper nicht auf dem Posten und unterschätzte diese Bogenlampe, so dass der Ball zum Erstaunen aller den Weg ins Netz fand (24. Minute). Trotzdem war noch genügend Zeit und bis dahin kein Grund die Köpfe hängen zu lassen. Aber wie schon vor 2 Wochen gegen den FC Dresden 2 befand sich die Spielgemeinschaft nun in einem Tiefschlaf. Die TU mit Ballgewinn im Aufbauspiel der SpG, es folgte der Pass nach außen und es passierte genau das, wie es kommen musste: Zweikampf Ronny Noack, schneller Einwurf der TU in die Mitte, Ballannahme, Drehung, Pass in die Schnittstelle der unsortierten Abwehr der SpG und Maximilian Witzschas ließ mit einem super platzierten Ball ins lange Eck Keeper Jörg Altendorf keine Chance und erhöhte zum frühen 2:0 (29. Minute). Binnen 5 Minuten brach die SpG wieder komplett ein und beschenkte vollkommen unnötig einen gleichwertigen Gegner mit zwei Toren. Ohne sich groß noch weh zu tun plätschert das Spiel bis zur Halbzeit dahin.

In der Pause musste unser Trainer umstellen und probierten von Beginn an die TU unter Druck zu setzen, um den schnellen Anschluss wiederherzustellen. Leider fehlte der Spielwitz sowie die Ideen an der massiven Defensivreihe der TU vorbei zu kommen. Lediglich zwei Chancen bekamen unsere Mannen durch Stellungsfehler der Gäste kreiert. Doch die harmlosen Abschlüsse, welche zentral auf den bis dahin arbeitslosen Keeper geschossen wurden, führten nicht zum Zittern beim Gegner. Nach 90 Minuten war die Niederlage besiegelt und die Gäste haben die Big Points verdient von der Saalhausener Straße mitgenommen.

Fazit:
Es bleibt viel Arbeit für die Spielgemeinschaft VfB 90 / FV Hafen Dresden 2 um doch noch die Klasse zu halten. Die Jungs müssen jetzt Farbe im Training bekennen und zeigen das sie nicht aufgegeben haben. Sowohl offensiv als auch defensiv ist massig Luft nach oben. Kommende Woche geht es den Fsv Lokomotive Dresden Männermannschaft. Der Anstoss ist am 14.04 um 15 Uhr.

Unsere SpG VfB 90/Hafen 2

31.03.2019

SpG mit einem wichtigen Dreier

Heute traf die SpG VfB 90/Hafen 2 auf die Mannen von Fortuna Dresden-Rähnitz. Tabellarisch ein sehr brisantes Spiel.Die Fortunen, welche die letzten zwei Partien gewinnen konnten und somit die SpG wieder auf einen Abstiegsplatz rutschen ließen, reiste mit breiter Brust zum Abstiegskampf. Unbeirrt von diesen Tatsachen fanden unsere Jungs wieder - trotz Zeitumstellung - höchst motiviert in der Kabine zusammen. Die üblichen Parolen wurden an die Jungs herangetragen und pünktlich 9 Uhr begann der heiße Tanz.

Beide Teams standen defensiv gut gestaffelt. Früh wurde klar, wer hier den 1. Fehler macht wird es schwer haben. Nach langer Zeit des Abtasten kam die Fortuna zu ersten kleinen Chancen ein Tor zu erzielen, aber die gut stehende Defensive der SpG ließ nichts durch oder unser Keeper Jörg Altendorf war zur Stelle. Nachdem Rähnitz langsam mit Fußballspielen anfing, startete die SpG nun auch in den offensiven Arbeitstag, leider wurden gute Möglichkeiten zu hastig oder zu unkonzentriert durchgeführt, so dass auch der Gegner keine großen Schwierigkeiten hatte die Offensivbemühungen der SpG zu stoppen. So plätscherte die 1. Halbzeit vor sich hin ohne große Aufreger.

Klar war anschließend, dass in Halbzeit 2 mehr Konzentration im Offensivspiel von Nöten ist, um den wichtigen 3er einzufahren. Unser Team besinnte sich auf die klaren taktischen Vorgaben und ging bei herrlichen Wetter wieder auf das saftige Grün. Kaum war der Anstoß zur 2. Hälfte ausgeführt, sahen die Zuschauer eine mutige und komplett andere SpG. Ohne große Veränderungen wurden die Zweikämpfe bissiger geführt und schnelle Ballgewinne erzielt. Klare Kommandos und Hilfestellungen untereinander führten zu sehr guten Kombinationen untereinander und drang die Fortuna damit in die Defensive. Leider fehlte die letzte finale Konsequenz in der letzten Aktion vor dem Tor, so dass der gegnerische Keeper ebenso wie unser "Aldi" nicht vor schwere Proben gestellt wurde. In der 58. Minute ergab sich die erste Grosschance des Spiels. Nach einer guter Kombination und einer schönen Finte kam die SpG aus 16 Metern frei zum Schuß. Der gutplatzierte Ball (aber leider mit zu wenig Schmackes) wurde gut pariert vom Keeper. Das zähe Ringe um klare Chancen ging weiter und weiter. In der 62. Minute zeigte der Schiedsrichter plötzlich auf den Elfmeterpunkt. Nach einem hohen Ball wollte unser Angreifer den Ball Volley aufs Tor schießen und wurde dabei vom Gegner unten an der Schuhsohle getroffen. Mit puren Willen und Entschlossenheit trat wieder unser Kapitän Ronny Noack an und verwandelte zum 1:0.

Nun hieß es kühlen Kopf zu bewahren und nicht zu viel zu wollen, denn der Gegner musste jetzt mehr investieren. Die Fortuna bemühte sich jetzt wieder mehr auf das Tor der Spielgemeinschaft, aber dabei keine klare 100% Chance heraus. Unseren Jungs bot sich durch die Ballverluste gute Möglichkeiten zum Kontern, die aber nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. Beide Truppen, sofern sie zum Abschluß kamen, hatten alles im Visier - außer das Tor. Die letzte dicke Möglichkeit hatten erneut die Gäste. Nach einem guten Pass in die Spitze waren sich Stefan Grohme und Jörg Altendorf nicht einig wer klären sollte und rannten sich fast über den Haufen, währenddessen der Rähnitzer Angreifer zum Glück den Ball am Tor vorbei legte.

In einer fußballerisch schwachen Partie siegte die glücklichere Mannschaft und bleibt dadurch tabellarisch an der Fortuna dran. Ein Unentschieden wäre dem Verlauf der Partie gerecht gewesen, aber Fortuna war auf der Seite der Spielgemeinschaft 😉

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